Solide Grundlage für starke Wurzeln - ein guter Boden muss sein

13.09.2012 00:00 | Blog Monika Zybon-Biermann

Im Gegensatz zu uns sind Pflanzen keine mobilen Lebewesen. Sie können weder laufen noch schwimmen oder fliegen. Stattdessen sind sie durch ihre Wurzeln fest mit der Erde verbunden. Sie beziehen daraus Halt und Nahrung. Diese Verbindung ist so deutlich, dass sie auch für uns zum Sinnbild für Lebensgrundlage und Quelle von Kraft geworden ist. Wir sprechen von "unseren Wurzeln", wenn wir von unserer Familie, engeren oder weiteren Heimat, unserer Kultur reden.

Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Staude: Ihren gesamten Lebenszyklus verbringen Sie an einem Ort. Hier müssen Sie alles Nötige für Ihre Entwicklung und Existenz vorfinden, eine andere Chance gibt es nicht. Neben dem Licht ist es der Boden, der ein Pflanzenleben bestimmt. Darum lohnt es sich, diesem wahrhaft grundlegenden Thema etwas Aufmerksamkeit zu schenken.

In Mitteleuropa gibt es vier vorherrschende Bodenarten: Sand, ein Gemisch aus mittelfein gekörnten Mineralien, der sehr feinkörnige Schluff, Ton, der aus feinstem Partikeln besteht und Lehm, der aus allen drei Komponenten zusammengesetzt ist. Während Sand leicht zu bearbeiten, durchlässig, schlecht wasser-, nährstoff- aber auch schadstoffhaltend ist, zeigt sich Ton als das genaue Gegenteil: undurchlässig, wasser-, nährstoff- und schadstoffspeichernd, dazu praktisch ohne Filterwirkung. Nicht umsonst benutzt man den schweren Boden unter anderem als Dichtungsmittel für Naturteiche. Was im Sand vertrocknet, kann in Ton kaum wurzeln.

Lehm ist da bereits eine weit geeignetere Unterlage für einen gelungenen Garten. Er bietet im Idealfall genügend Nährstoffe und Halt, hat ausreichend Speicherkapazität für Wasser, ist aber nicht so schwer und dicht, dass ihn zarte Jungpflanzenwurzeln gar nicht durchdringen können. Zur Not lässt er sich mit etwas grobem Bausand durchlässiger machen.

Zu einem guten Gartenboden gehört aber mehr - und das ist neben der mineralischen Bodenart der lebendige Teil der Erde: Schwarz, nährstoffreich, belebt von Kleintieren aller Art, das ist der Humus, ohne den ein Garten nie so gedeihen wird, wie wir es uns erhoffen. Es gibt in Deutschland nur wenige Gebiete, in denen dieser prachtvolle, dunkle Lebensquell einfach so in der Natur zu finden ist. Die meisten Vorkommen scheinen sich im Norden entlang der Schwemmtäler von Flüssen, im Süden am Alpenrand zu befinden. Dort also, wo durch Überschwemmungen verstärkt organische Substanzen abgelagert wurden, die sich zu dicken Humusschichten umgewandelt haben.

Die meisten Flächen bieten eher mittelprächtige Grundlagen - und wahrscheinlich wird es bei Ihnen daheim kaum anders sein, vor allem, wenn Sie neu gebaut haben und Ihr Garten auf rohem Boden entstehen soll. Eine Humusschicht ist die für alle Probleme geeignete Lösung.

Was können Sie tun, um Ihren Pflanzen diese Lebensgrundlage zu verschaffen? Die preiswerteste und langfristig wirkungsvollste Investition ist ein Kompostplatz. Keine Sorge, der stinkt nicht und sieht auch nicht hässlich aus. Selbst im kleinsten Reihenhausgärtchen hat ein modernes Kompostsilo Platz. Es hilft Ihnen bei der Entsorgung aller kompostierbaren Abfälle - und versorgt Ihren Garten im Jahr darauf mit der besten Blumenerde! Alle paar Monate durchmischen, darauf achten dass die Feuchtigkeit stimmt, mehr ist nicht zu tun.
Wenn alles so einfach wäre...

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