Die Küchenzwiebel und ihre große Verwandtschaft

26.09.2012 17:57 | Blog Monika Zybon-Biermann

Auch Prachtexemplare für den Sommerflor lassen sich jetzt in Form von Zwiebeln in den Boden bringen: es sind die unzähligen, vielgestaltigen Arten der Gattung Allium (Lauch). Vom späten Frühjahr bis in den August hinein finden sich Verwandte unserer Küchenzwiebel für alle möglichen Gartensituationen. Die auffallendsten unter ihnen sind die rosa Riesen wie Allium ’Globemaster’, Allium aflatunense ’Gladiator’, ’Purple Sensation’ oder Allium giganteum ’Ambassador’. Es gibt auch einen großen weißen Lauch namens ’Mount Everest’. Sie alle lassen ihre tennisballgroßen Blütenkugeln wie Luftballons hoch über den meisten anderen Stauden auf straffen Stielen schweben. Aufgrund ihrer Form und Ansprüche passen sie auch zu Rosen – ein optischer Blickfang in jedem Beet!

Zierlichere Blütendolden, weniger kompakt geformt, bietet z. B. Allium roseum, der Rosenlauch; Allium ’Hair’ verblüfft mit einem bizarren Schopf. Er besteht nicht aus Blüten, sondern aus Brutzwiebeln. Allium karataviense bietet kompakte, kleine Kugeln in delikaten Rosatönen – und damit ist die Auswahl noch lange nicht erschöpft. Alle, die gern kochen und auch mal frisches Kräutergrün aus dem eigenen Garten holen möchten, sollten sich überlegen, ob sie nicht Schnittlauch und Schnittknoblauch im Staudenbeet unterbringen. Die lavendelfarbenen Bällchen des zwiebelduftenden Allium schoenoprasum und die weißen Dolden des chinesischen Allium tuberosum machen sich unter Zierpflanzen ausgesprochen gut. Übrigens sind im Prinzip alle Laucharten essbar. Aber einige, z. B. Allium karataviense, sollen nicht schmecken. Macht nichts – wir müssen nicht alles aufessen. Aber über einen weiteren Kandidaten aus der großen Sippe sollte man nachdenken, wenn man Knoblauch mag: Allium ursinum, der robuste, pflegeleichte Bärlauch, lässt sich dort unterbringen, wo wenig wächst – im Tiefschatten mitten unter Gehölzen. Er erscheint zeitig im Frühjahr mit breiten, saftigen Blättern und im Mai erscheinen die ebenfalls essbaren, lockeren weißen Blütendolden. Abgesehen von seinem Nutzen als Gewürz und Salatzutat – schauen wir genau hin, der Bursche sieht gut aus!

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